Donnerstag, 22. Dezember 2011

Dienstag, 6. Dezember 2011

Ein paar Schuhe

Die Schuhe der Philosophen

Kaum ein Bild wurde so oft ausgedeutet wie van Goghs "Ein Paar Schuhe".


[...] Und was sieht man auf van Goghs Bild? Man sieht, dass man dieses Schuhwerk heutzutage nicht mehr sieht. Van Goghs Schuhe bezeugen eine vorindustrielle Mühsal, eine unmenschliche Plackerei und Schufterei, die den Bewohnern der Hochzivilisation erspart bleibt. Genau diese alte Mühsal ist es, die der ewig neue Fortschritt verdeckt und vor den Augen seiner Nutznießer »verbirgt«. Van Goghs Bild dagegen setzt die vergessene Quälerei ins Bild und ruft sie ins Gedächtnis. Er bringt sie zur Erscheinung in einem ästhetisierten »Ding«, das man sonst umstandslos in den Müll befördern würde.

Weiterlesen: http://www.zeit.de/2009/40/Schuhe-van-Gogh

Lexikon der Nachhaltigkeit | Ziele und Wege | Nachhaltigkeit Definition

Der Begriff der Nachhaltigkeit gilt seit einigen Jahren als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit. Aber was genau ist eigentlich Nachhaltigkeit?
Im Nachfolgenden zitiere ich einzelne Abschnitte von der Internetseite: http://www.nachhaltigkeit.info/

Wurzeln der Nachhaltigkeit

Erstmals wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit vor etwa 300 Jahren formuliert. Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann am kursächsischen Hof in Freiberg (Sachsen), forderte 1713 in seinem Werk "Sylvicultura oeconomica", dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung durch Säen und Pflanzen wieder nachwachsen konnte und gilt deshalb als Schöpfer des forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsbegriffes.

Wissenschaftliche Auseinandersetzung

Der zunächst forstwirtschaftlich geprägte Begriff der Nachhaltigkeit fand erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts Eingang in den wissenschaftlichen Diskurs.

Den Beginn dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung markiert die 1972 erschienene Studie zu den "Grenzen des Wachstums". Dieser erste Bericht an den "Club of Rome" mahnt eine neue "Weltkonjunkturpolitik" an. Zentral für den Bericht ist die Annahme, dass "die Menschheit noch die Chance [hat], durch ein auf die Zukunft bezogenes gemeinsames Handeln aller Nationen die Lebensqualität zu erhalten und eine Gesellschaft im weltweiten Gleichgewicht zu schaffen, die Bestand für Generationen hat."

Der Begriff der "Nachhaltigkeit" entstand im Zusammenhang mit dem Brundtland-Report, herausgegeben von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1987, der erstmalig einen „dauerhaften Gleichgewichtszustand“ vorsah, der „den Bedürfnissen der heutigen Generation" entsprechen soll, "ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden“.

Politische Auseinandersetzung

Die 1992 auf der Rio-Konferenz beschlossene Agenda 21 gilt als politischer Meilenstein und hat den Nachhaltigkeitsbegriff stärker in die politische Debatte integriert sowie den globalen Aspekt der Nachhaltigkeit bestärkt. Dass der Begriff der Nachhaltigkeit seitdem Eingang in die politische Auseinandersetzung gefunden hat, zeigen der rot-grüne Koalitionsvertrag 1998, der vorsieht, sich am Leitbild der Nachhaltigkeit zu orientieren und der Beschluss der Bundesregierung aus dem Jahr 1999, eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie zu errichten.

Öffentlichkeit

In den letzten Jahren ist die Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung immer stärker auch ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
Nicht nur weil immer mehr Experten, wie Meadows, Lovins oder Kastenholz den Begriff der Nachhaltigkeit definieren, sondern auch weil nicht staatliche Organisationen wie z.B. die Evangelische Kirche Deutschland und auch Verbände, wie z.B. der Verband chemische Industrie den Begriff aufnehmen und aufbereiten.

Nachhaltigkeitsmodelle

Mittlerweile hat sich das Nachhaltigkeitsdreieck als Sinnbild für Nachhaltigkeit durchgesetzt, da es ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit verbindet. So formuliert der Rat für nachhaltige Entwicklung: "Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben." Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das Drei-Säulen-Modell, welches die selben Faktoren als drei Säulen darstellt, auf denen die nachhaltige Entwicklung aufbaut. Hier im Lexikon finden Sie dazu eine kritische Beleuchtung dieses Modells.

Des Weiteren gibt es auch andere Modelle zur Nachhaltigkeit, z.B. das Ein-Säulen-Modell, Pyramidenmodell und gewichtete Drei-Säulen-Modell, welche die Ökologie in den Vordergrund stellen.

Im Bereich Wirtschaft und Nachhaltigkeit gibt es noch andere Konzepte und Ansätze, so z.B. die Cradle-to-Cradle-Vision, ein Integratives Nachhaltigkeitsmodell, sowie die Tripple Bottom Line und Tripple Top Line.

Schwache vs. starke Nachhaltigkeit

In der Diskussion um Nachhaltigkeit - vor allem bei der Bewertung der verschiedenen Nachhaltigkeitsmodelle - wird zwischen starker und schwacher Nachhaltigkeit unterschieden.
Als schwache Nachhaltigkeit bezeichnet man die Vorstellung, dass natürliche Ressourcen durch Human- und Sachkapital ersetzt werden können. Dies wird nach kritischen Stimmen durch das Drei-Säulen-Modell dargestellt. D.h. Ökologie wird gleichgesetzt mit Ökonomie und der Sozialen Dimension. Siehe auch hier im Lexikon.

Als starke Nachhaltigkeit wird der Ansatz bezeichnet, in dem die Ökologie über die anderen Dimensionen, wie Ökonomie, Kultur, Soziales gestellt wird, da sie die Grundlage für diese bildet. Dies wird in verschiedenen Nachhaltigkeitsmodellen dargestellt (Ein-Säulen-Modell, Pyramidenmodell, gewichtetes Drei-Säulen-Modell). Diese Ansicht wird von vielen Experten vertreten, die die natürlichen Ressourcen als Grundvoraussetzung für alle anderen Entwicklungsfelder ansehen.

Quelle: http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/definitionen_1382.htm

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Brundtland Bericht I Brundtland Report : Unsere gemeinsame Zukunft, 1987

[...] Nach Ansicht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED = World Commission on Environment and Development) muss einerseits die Armut in den Entwicklungsländern überwunden werden. In den Industrieländern ist dagegen der materielle Wohlstand mit der Erhaltung der Natur als Lebensgrundlage in Einklang zu bringen. Für die Zukunft muss davon ausgegangen werden, dass sich die Konsum- und Lebensweisen der westlichen Industrieländer nicht auf die gesamte derzeitige und zukünftige Weltbevölkerung übertragen lassen.

Weiter stellt die Kommission fest, dass die Weltwirtschaft zwar die Bedürfnisse und legitimen Wünsche der Menschen befriedigen müsse. Das Weltwirtschaftswachstum dürfe aber die ökologischen Grenzen der Erde nicht sprengen. Auch müssten die Menschen viele ihrer Tätigkeiten und Lebensweisen ändern, wenn die Welt nicht vor unannehmbare menschliche Leiden und Umweltschäden gestellt werden solle.

Quelle: http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_1987_728.htm
 

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Was ist Nachhaltigkeit?

Eine Definition im Lexikon der Nachhaltigkeit:
Nachhaltigkeit Definition

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung fragt auf utopia.de:
Macht ein Kodex Sinn?

Montag, 5. Dezember 2011

Prof. Dr. Gerald Hüther - Anregungen für Gehirnbenutzer

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther Universität Göttingen ist Präsident der SINN-STIFTUNG, die sich darum bemüht, die neueren Erkenntnisse der Hirnforschung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen und diese Erkenntnisse in sinnvoller Weise umzusetzen

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Potential-Entfaltung von Kindern und Jugendlichen – der Zukunft unserer Gesellschaft. Um in einer Welt des Wandels stabiler aufgestellt zu sein, spielen jedoch auch die Potentiale von Erwachsenen und älteren Menschen eine wichtige Rolle.

Mittwoch, 23. November 2011

Kommunikation mit Pferden

Jean-François Pignon
https://www.youtube.com/watch?v=ig9sYDJ3w28
https://www.youtube.com/watch?v=vKjEEYyQqPk

http://www.jfpignon.com/

Aline und Blue
YouTube Kanal

More:
Horsemanship
Bridleless, bareback jumping...
CrisRovi and crisale

new economics foundation

nef (the new economics foundation) is an independent think-and-do tank that inspires and demonstrates real economic well-being.

We aim to improve quality of life by promoting innovative solutions that challenge mainstream thinking on economic, environment and social issues. We work in partnership and put people and the planet first.

nef was founded in 1986 by the leaders of The Other Economic Summit (TOES) which forced issues such as international debt onto the agenda of the G7 and G8 summits.

We are unique in combining rigorous analysis and policy debate with practical solutions on the ground, often run and designed with the help of local people. We also create new ways of measuring progress towards increased well-being and environmental sustainability.

nef works with all sections of society in the UK and internationally - civil society, government, individuals, businesses and academia - to create more understanding and strategies for change.

http://www.neweconomics.org/blog

Pagan Folk: Faun

YouTube Playlist, YouTube Kanal von Faun

Wikipedia
Myspace
Homepage

Katie Melua - Spider's web

Katie Melua - Spider's web
http://www.youtube.com/watch?v=tK2z1G20_9U

If a black man is racist, is it okay
If it’s the white man’s racism that made him that way
Cause the bully’s the victim they say
By some sense they’re all the same

Cause the line between wrong and right
Is the width of a thread from a spider’s web
The piano keys are black and white
But they sound like a million colours in your mind

Dienstag, 22. November 2011

Kabat-Zin - Mit Kindern wachsen

Die Praxis der Achtsamkeit in der Familie
Myla Kabat-Zinn; Jon Kabat-Zinn

In diesem richtungsweisenden Buch zeigen Myla und Jon Kabat-Zinn, daß das Leben mit Kindern ein eigener Weg von ungeahnter Tiefe und Erfüllung sein kann. Die behandelten Themen sind sehr vielfältig und reichen von grundsätzlichen Überlegungen bis hin zu vielen praktischen Beispielen und konkreten Hinweisen für ein harmonisches Leben mit Kindern.

Das Buch kann Eltern schon während der Schwangerschaft eine wertvolle Hilfe sein, begleitet sie durch die Höhen und Tiefen der ersten Jahre, gibt wertvolle Hinweise, wie Kinder, die in die Schule gehen, unterstützt werden können, und zeigt, daß es selbst dann nicht zu spät sein muß, neue Wege zu gehen, wenn die Kinder erwachsen sind.

http://www.arbor-verlag.de/buch/mit-kindern-wachsen
http://www.mit-kindern-wachsen.de/

Raben - Unterschätzte Genies

Krähen und Raben gehören zu den intelligentesten Vögeln. Sie spielen in Sagen und Mythen eine bedeutende Rolle. Sie haben ein größeres Gehirn als die meisten anderen Vögel und im Verhalten ähneln sie eher Primaten als Vögeln. Krähen sind vernunftbegabt und verfügen über ein außergewöhnliches Gedächtnis. Sie leben in einem hoch entwickelten sozialen Verbund und haben sogar Bestattungsriten.

Raben - Unterschätzte Genies: Der Film beobachtet die Vögel in ihrem natürlichen Lebensumfeld und erläutert ihre Verhaltensweisen aus wissenschaftlicher Sicht.
http://www.youtube.com/watch?v=ZNJ-TQk927o

Wie schlau sind Kolkraben?
http://www.youtube.com/watch?v=De6vJrqUYEo

Kluge Vögel
http://rainbop.blogspot.de/2010/01/kluge-vogel.html

The Wind That Shakes The Barley

Dead Can Dance - The Wind That Shakes The Barley
http://www.youtube.com/watch?v=1p2g2WuGXwE

I sat within the valley green
I sat me with my true love
My sad heart strove the two between
The old love and the new love
The old for her the new
That made me think on Ireland dearly
While soft the wind blew down the glade
and shook the golden barley

Marianne Gronemeyer über Bedürfnisse

Prof. Marianne Gronemeyer, renommierte deutsche Autorin von Bestsellern wie "Das Leben als letzte Gelegenheit" und "Die Macht der Bedürfnisse" wurde 1941 in Hamburg geboren, acht Jahre Lehrerin an der Haupt- und Realschule, Zweitstudium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg, Mainz und Bochum. Dissertation: Motivation und politisches Handeln (Hamburg 1976).

http://www.youtube.com/watch?v=7BpiadEupCI

Montag, 21. November 2011

Nenne mich bei meinem wahren Namen

Ein Brief, ein Gedicht und ein Lied, zitiert aus: "Peace is Every Step: The Path of Mindfulness in Everyday Life" von Thich Nhat Hanh

Der englische Original-Text findet sich hier:
Please call me by my true names

Marianne Weber

Marianne Weber (geb. Schnitger) (* 2. August 1870 in Oerlinghausen; † 12. März 1954 in Heidelberg) war eine deutsche Frauenrechtlerin und Rechtshistorikerin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Weber

Das Rumi – Projekt

Gedichte und Lieder des Sufipoeten auf persisch und deutsch
http://www.rumiprojekt.de/

Konzert beim Yoga Vidya Musikfestival am 1. Juni 2011
http://www.youtube.com/watch?v=eWI75fdhNQs

Wikipedia: Dschalal ad-Din ar-Rumi
http://de.wikipedia.org/wiki/Dschalal_ad-Din_ar-Rumi

Samstag, 19. November 2011

Santiago's Dream

A dance piece about a lost romance. Performed by Isabelle Rune and Santiago Hernández to the song "Otra Luna" from the album "Narcotango" by Carlos Libedinsky. Directed by Jonas Rejman.

Donnerstag, 17. November 2011

The Holstee Manifesto

This is your life. Do what you love, and do it often. If you don’t like something, change it. If you don’t like your job, quit. If you don’t have enough time, stop watching TV. If you are looking for the love of your life, stop; they will be waiting for you when you start doing things you love. Stop over analyzing, life is simple. All emotions are beautiful. When you eat, appreciate every last bite. Open your mind, arms, and heart to new things and people, we are united in our differences. Ask the next person you see what their passion is, and share your inspiring dream with them. Travel often; getting lost will help you find yourself. Some opportunities only come once; seize them. Life is about the people you meet and the things you create with them, so go out and start creating. Live your dream, and wear your passion. Life is short.

Compassion = tóng qíng (chin.)

Trad. Simp. Pinyin English
同情 tóng qíng compassion; relent; sympathize; sympathy
tóng like; same; similar; together; alike; with
qíng feeling; emotion; passion; situation

Chinese
http://rainbop.blogspot.com/2009/12/chinesisch.html

Donnerstag, 10. November 2011

Montag, 7. November 2011

Passive Gewalt

Aarun Gandhi, der Enkelsohn von Mahatma Gandhi schrieb das Vorwort zu Marshall Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation":

Unter vielen Dingen lernte ich von meinem Großvater, die Gewaltlosigkeit in ihrer Tiefe und Breite zu verstehen und anzuerkennen, dass wir alle gewalttätig sind und dass es darum geht, unsere Einstellungen grundlegend zu ändern.

Wir sehen unsere eigene Gewalttätigkeit oft nicht, weil wir sie ignorieren. Wir halten uns nicht für gewalttätig, weil wir uns unter Gewalt einen Kampf, einen Mord, eine Schlägerei und Kriege vorstellen – alles Dinge, die „normale“ Menschen „normalerweise“ nicht tun.

Mein Großvater ließ mich einen Stammbaum der Gewalttätigkeit zeichnen, der genauso, wie ein Familien-Stammbaum aufgebaut war. Sein Argument dafür war, dass ich zu einer besseren Wertschätzung der Gewaltlosigkeit kommen könnte, wenn ich die Gewalt, die in der Welt existiert, wahrnehme und verstehe. Jeden Abend half er mir, die Geschehnisse des Tages zu analysieren – alles, was ich erlebt oder gelesen hatte, was ich gesehen oder anderen angetan hatte.

Das wurde dann in den Baum eingetragen, entweder unter „körperlich“ (wenn es sich um körperliche Gewalt handelte) oder unter „passiv“ (wenn es eher eine emotionale Verletzung war).

Innerhalb weniger Monate war eine Wand in meinem Zimmer bedeckt mit Handlungen „passiver“ Gewalt, die mein Großvater als heimtückischer erachtete als „Körperliche“ Gewalt. Er erklärte dann, dass passive Gewalt letztendlich Ärger im Opfer erzeugt, das daraufhin gewalttätig reagiert, sei es als Individuum oder in einer Gruppe.

Mit anderen Worten: Es ist die passive Gewalt, die Öl in das Feuer der körperlichen Gewalt gießt.

Weil wir diesen Zusammenhang nicht verstehen oder ihn nicht anerkennen, tragen alle unsere Friedensbemühungen entweder keine Früchte, oder sind von kurzer Dauer. Wie können wir ein Feuer löschen, wenn wir nicht zuerst die Ölleitung kappen, die das Inferno entzündete?

Donnerstag, 3. November 2011

Popularität von Internet-Seiten

Topsites bei Alexa:
http://www.alexa.com/topsites/countries/DE

Populariät bei urlpulse.de
http://urlpulse.de/

Top 10 Platzierung in Deutschland
1 http://urlpulse.de/www.google.de
2 http://urlpulse.de/www.facebook.com
3 http://urlpulse.de/www.google.com
4 http://urlpulse.de/www.youtube.com
5 http://urlpulse.de/www.ebay.de
6 http://urlpulse.de/www.wikipedia.de
7 http://urlpulse.de/www.amazon.de
8 http://urlpulse.de/www.spiegel.de
9 http://urlpulse.de/www.yahoo.com
10 http://urlpulse.de/www.bild.de

Ein kritischer Kommentar zu urlpulse.de:
http://www.sistrix.de/news/993-indexwatch-05-2011.html

Internet-Tools

Webinar

For sharing presentations and applications on the desktop you can use TeamViewer.

A browser and a telephone are enough to take part in such a Webinar: http://www.teamviewer.com/

Start the program and follow the Steps as described in the Handout (Support\First Steps): English, Deutsch

An e-mail will be generated with the login data, which can be sent to everybody who shall attend the conference.

PowerPoint 2003 training courses - online

A roadmap to PowerPoint 2003 training:
English, Italiano, Francais, Nederlands, Deutsch

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Prof. Dr. Margrit Kennedy: Die Zukunft des Geldes

Alternativen zum aktuellen Finanzsystem: Mehr Geldvielfalt zum Beispiel mit Zeitbanken, die auf der Verrechnung von Arbeitsstunden basieren, Regionalwährungen, die regionale Wirtschaftskreisläufe fördern und komplementären Währungen, die den Euro ergänzen und die in erster Linie sozialen, wirtschaftlichen oder ökologischen Zwecken dienen.

http://www.margritkennedy.de/

Dienstag, 18. Oktober 2011

Leben ohne Geld

Minuto - ZeitGutscheine
Zahlungsmittel, selbst geschöpft, für alle Regionen
http://www.minuto-zeitgutscheine.de/

Heidemarie Schwermer: Gib und Nimm
Leben ohne Geld
http://www.HeidemarieSchwermer.com

Michael Holzach: Deutschland umsonst
Zu Fuß und ohne Geld durch ein Wohlstandsland
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_umsonst

Sonntag, 16. Oktober 2011

European Permaculture Convergence 2012 in Escherode

Zeitgleich zur dOCUMENTA 13 wird die EuPC 11 vom 01.-05. August 2012 auf dem Gelände der sympathischen gAstwerke in Escherode bei Kassel stattfinden.
http://permakultur-akademie.de/

Die Website zur Veranstaltung:
http://www.eupc2012.de/

Donnerstag, 6. Oktober 2011

In Gedenken an Steve Jobs

Im Jahr 2005 hat der da schon erkrankte Jobs vor Stanford-Studenten gesprochen und ihnen Geschichten aus seinem Leben erzählt.

 "Wenn Sie in die Zukunft blicken, können Sie nicht erkennen, wo Zusammenhänge bestehen. Das wird erst in der Rückschau möglich. Das heißt, Sie müssen darauf vertrauen, dass sich die einzelnen Mosaiksteinchen in Ihrer Zukunft zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Sie müssen auf etwas vertrauen - Ihr Bauchgefühl, das Schicksal, das Leben, Karma, egal was. Denn der Glaube daran, dass sich irgendwann die einzelnen Mosaiksteinchen zusammenfügen werden, gibt Ihnen die Zuversicht, dem Ruf Ihres Herzens zu folgen. Auch wenn der Sie abseits der ausgetretenen Wege führt - aber das macht den Unterschied."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-apple-gruender-steve-jobs-er-kam-den-menschen-die-angst-zu-nehmen-1.1156683



Text of Steve Jobs' Commencement address (2005):
http://news.stanford.edu/news/2005/june15/jobs-061505.html

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Und die Kehrseite von iPhone & Co. ...
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8355632,00.html

Hätte er wohl die gleiche Rede vor der chinesischen Arbeiterschaft gehalten, die das technische Spielzeug zu Dumping-Preisen herstellt?

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Nachtrag am 15.10.2012: Ein Nachruf auf die Opfer von Apple

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In Gedenken an Steve Jobs

Im Jahr 2005 hat der da schon erkrankte Jobs vor Stanford-Studenten gesprochen und ihnen geraten:

Wenn Sie in die Zukunft blicken, können Sie nicht erkennen, wo Zusammenhänge bestehen. Das wird erst in der Rückschau möglich. Das heißt, Sie müssen darauf vertrauen, dass sich die einzelnen Mosaiksteinchen in Ihrer Zukunft zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Sie müssen auf etwas vertrauen - Ihr Bauchgefühl, das Schicksal, das Leben, Karma, egal was. Denn der Glaube daran, dass sich irgendwann die einzelnen Mosaiksteinchen zusammenfügen werden, gibt Ihnen die Zuversicht, dem Ruf Ihres Herzens zu folgen. Auch wenn der Sie abseits der ausgetretenen Wege führt - aber das macht den Unterschied.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-apple-gruender-steve-jobs-er-kam-den-menschen-die-angst-zu-nehmen-1.1156683

Freitag, 30. September 2011

Bikini Atoll

After the war, in December of 1945, President Harry S. Truman issued a directive to Army and Navy officials that joint testing of nuclear weapons would be necessary "to determine the effect of atomic bombs on American warships." Bikini, because of its location away from regular air and sea routes, was chosen to be the new nuclear proving ground for the United States government.

Donnerstag, 29. September 2011

Die Todesstrafe

Legende bei Wikipedia

Todesstrafen im rss-feed?
http://todesstrafe-nachrichten.jimdo.com/

Amnesty gegen die Todesstrafe
http://www.amnesty-todesstrafe.de/

Mumia Abu-Jamal seit 1983 in der Todeszelle (Anklage 1981)
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mumia_Abu-Jamal
Dossier: http://www.jungewelt.de/bibliothek/dossier/41

Die französische Revolution

Französische Revolution (1789 - 1799)
Guillotine
Olympe de Gouges († 3. November 1793)
Dantons Tod († 5. April 1794), Autor Georg Büchner (* 1813, † 1837)

Gender und Sprache

A) Der schwangere Arzt

In den 1980er-Jahren weigerte sich Rita Süssmuth in ihrer Funktion als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit eine Verordnung zum "Arzt im Praktikum" zu unterschreiben. Dort hieß es: "Wenn der Arzt im Praktikum schwanger wird, hat er Urlaub nach den Regelungen des Mutterschutzgesetzes, nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs kann er seine Ausbildung fortführen." Auf die Frage, ob sie das wirklich unterschreiben solle, bekam Frau Süssmuth folgende Antwort: "Arzt im Praktikum” ist eine geschlechtsneutrale Bezeichnung; das ist eine Institution." Frau Süssmuth entgegnete: "Aber Institutionen werden aller Erfahrung nach nicht schwanger."
Quelle: Asche/Huschens 1990, S. 24

B) Vater und Sohn

In einer seiner Vorlesungen konfrontierte ein Professor die Studentinnen und Studenten mit folgender Kurzgeschichte:

Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein diensthabendes Mitglied des ärztlichen Personals eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht imstande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“

Frage: Wie sind die Verwandtschaftsverhältnisse in dieser Geschichte?

Dienstag, 27. September 2011

Barbara Sher

Ihre Webseite, wo auch in einem deutschen Unterforum Ideen diskutiert und Erfolgsteams gesucht werden: http://boards.barbarasher.com/viewforum.php?f=19

Noch mehr Infos: http://www.erfolgsteams-online.de/

Feng Shui

Sonntag, 25. September 2011

Solar Sinter

[...] In the deserts of the world two elements dominate - sun and sand. The former offers a vast energy source of huge potential, the latter an almost unlimited supply of silica in the form of quartz. The experience of working in the desert with the Sun-Cutter led me directly to the idea of a new machine that could bring together these two elements. Silicia sand when heated to melting point and allowed to cool solidifies as glass. This process of converting a powdery substance via a heating process into a solid form is known as sintering and has in recent years become a central process in design prototyping known as 3D printing or SLS (selective laser sintering). [...]

http://markuskayser.com/work/solarsinter/

Sonntag, 18. September 2011

Zukunftsfähiges Deutschland

Die Studie "Zukunftsfäges Deutschland in einer globalisierten Welt" erschien am 14. Oktober 2008.

Im April 2009 haben die Herausgeber auch eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel "Wegmarken für einen Kurswechsel" veröffentlicht.

Die Kurzfassung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand unserer Gesellschaft und welchen Kurs wir eingeschlagen haben. Es werden die Leitbilder der Studie vorgestellt und die Baustellen benannt, auf denen sich unsere Gesellschaft ändern muss.

http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/zukunftsfaehiges_deutschland/materialien/studie_und_kurzfassung/

Sonntag, 11. September 2011

Kollektives Gedächtnis

Das Kollektive Gedächtnis bietet die Möglichkeit, persönliche Erinnerungen zu veröffentlichen, die in einem Zusammenhang mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts stehen.

http://www.dhm.de/lemo/forum/kollektives_gedaechtnis/index.html

Montag, 5. September 2011

Sonntag, 28. August 2011

Akademie Naturgemaess Leben

Die Wiederbesinnung auf eine Lebensweise im Einklang mit der Natur ist eine zukunftsfähige Perspektive für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes, aber auch für einen neuen Umgang mit städtischem Grün.

Die Akademie Naturgemäß Leben e.V. begleitet mit praktischen Hinweisen zur Umsetzung für eine naturgemäße Lebensweise im Haus-, im Garten oder bei städtischen und ländlichen Gemeinschaftsprojekten wie dem Gärtnerhofprojekt auf dem Land oder dem Generationen übergreifenden Wohnprojekt in Stadt und Land.

http://www.akademienaturgemaessleben.de/angebot.html

Ein Pionier der Ökolandschaft
Helmut Huesgen, Ökologe und Querdenker
Er schuf sich sein eigenes Paradies

WDR5 Erlebte Geschichten
Sendung vom 20.03.2011, 07:05 bis 07:30 Uhr
http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte-geschichten/s/d/20.03.2011-07.05.html

Samstag, 20. August 2011

Malende Affen


Fran Peavy: Heart Politics

Fran Peavey was a bold, humorous and deeply caring woman whose way of working has emerged from her experiences in social change campaigns across several continents and four decades - the early civil rights struggles, anti-apartheid movement in South Africa, the clean-up of the Ganges River, the Middle East conflict and the refugee crises in Bosnia and Kosovo.

Fran was founder of Crabgrass (http://www.crabgrassusa.org/), a non-government organisation in San Francisco that works locally and globally on environmental and human rights issues. Fran is author of "Heart Politics" and "By Life's Grace: Musings on the Essence of Social Change".

Her latest book, "Heart Politics Revisited", is an inspiring account of how powerful changes can come about by the cumulative effect of many small and life-affirming actions made by ordinary people.

http://www.gaia.iinet.net.au/heart-politics.htm 

Strategic Questioning. An approach to creating personal and social change: http://www.thechangeagency.org/_dbase_upl/strat_questioning_man.pdf

Dienstag, 16. August 2011

Keine Probe war Ehec-positiv

Wird es nicht langsam Zeit, Falschmeldungen der Vergangenheit zu korrigieren?
Im Nachhinein stellte sich heraus: Keine Probe vom "Gärtnerhof" in Bienenbüttel war mit Ehec kontaminiert. Doch für die Leute auf dem Hof ist nichts mehr, wie es war.
http://www.taz.de/Der-Gaertnerhof-in-Bienenbuettel-nach-Ehec/!75883/

Siehe auch die Stellungnahme des Hofs selbst:
http://www.gaertnerhof.org/

Dabei gab es bereits im Mai Artikel, die den Tenor der meisten Meldungen in Frage stellten, z.B.
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ehec-aus-der-massentierhaltung

Auch die vegane Gesellschaft äußerte schon früh Zweifel an der "offiziellen" Version:
http://www.vegane-gesellschaft.org/?s=ehec
 

Kommentare (41) 

Sonntag, 14. August 2011

Making The Connection

Do you have to choose between a healthy, fun, modern lifestyle and a fair, sustainable, compassionate lifestyle? No, you can have it all!

http://www.vegansociety.com/resources/making-the-connection.aspx

Samstag, 13. August 2011

ZAZ

Je Veux d'l'amour, d'la joie, de la bonne humeur, ce n'est pas votre argent qui f'ra mon bonheur, moi j'veux crever la main sur le coeur papalapapapala allons ensemble, découvrir ma liberté, oubliez donc tous vos clichés, bienvenue dans ma réalité

http://www.zazofficial.com/de/


Samstag, 30. Juli 2011

Krieg beenden - Frieden leben

Ein Soldat überwindet Hass und Gewalt

Claude AnShin Thomas, US-Vietnam-Veteran, seit 1995 engagierter Zen-Mönch und Mitglied der Buddhist Peace Fellowship, sagte bei einem Vortrag über die Grundlagen des Friedens:

„Krieg ist ein kollektiver Ausdruck individuellen Leidens.“

Sonntag, 24. Juli 2011

Mitgefühl

Eine These:
Erst wenn es uns gelingt,
Mitgefühl auch für Gewalttätige zu empfinden,
wird es weniger Gewalt geben.

Siehe auch:
Yin und Yang
Täter und Opfer

Please call me by my true names

Die Magische Zauberkugel


Aus dem Jahr 2005 und immer noch gut:
http://www.onlinespiele.org/spiel.php?id=9678

Zum Download:
http://www.downloads.de/details.php?id=10912&tabelle=Freizeit

Donnerstag, 21. Juli 2011

Elizabeth Lesser: Take "the Other" to lunch

Aufgeladene und spaltende Stimmung droht die moderene Politik schwierig oder beinahe unmöglich zu machen. Elizabeth Lesser erkundet die zwei Seiten der menschlichen Natur, die diese Spannung verursachen (sie nennt sie «die Mystikerin» und «die Kriegerin») und zeigt einen einfachen persönlichen Weg, in echten Dialog zu treten – indem Sie mit jemandem Mittagessen gehen, der nicht ihrer Meinung ist und ihr oder ihm drei Fragen stellen, um herauszufinden, was ihnen wirklich wichtig ist. 

For more than three decades, Elizabeth Lesser has worked with leading figures in the field of healing self and society. Full bio »
 

Freitag, 24. Juni 2011

GLÜCK...

Noch staunen können.
Sich begeistern.
Sich trauen.
Fremde Türen öffnen,
neue Räume betreten.
Auch in uns.
Den Tag genießen,
den Augenblick feiern.
Den Himmel berühren.
In sich selber ruhen. Lächeln.
Einander begegnen. Für sich sein.
Frieden finden.
In uns. Und um uns herum.
Lieben. Und geliebt werden.

Quelle: Teil eines Kommentars zu Augenblick, verweile doch…!

Der Autor des Gedichts ist Jochen Mariss:
http://www.blueboxbi.de/jochen/gedichte/a09.jpg

Mehr von ihm: http://www.blueboxbi.de/jochen/jochen.html

Gartenlinks und Selbstversorgung

Anbeeten ist eine Online-Planungshilfe, die die komplexen Beziehungen der unterschiedlichen Pfanzen beim Biogärtnern in eine örtliche und zeitliche Ordnung bringt: http://anbeeten.de/

Von zwei Menschen, die sich selbst versorgen wollen:
http://experimentselbstversorgung.net/

Selbstversorgung aus dem eigenen Garten
http://www.selbstversorger.de/

Donnerstag, 23. Juni 2011

Datenschutz

heise online
(09.06.2011) Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf

SPIEGEL online
(07.12.2009) Datenschutz im Web: Wie Sie sich vor Google verstecken

datenschutzbeauftragter-online.de
Google und Datenschutz

Siehe auch Blog-Beitrag vom April: Datenschutz

Sonntag, 19. Juni 2011

Mai 2011

Nur noch mal zur Erinnerung an den 2. Mai und einzelne Reaktionen.

Ungarn

Festival Ende Juli in Kapolcs und Umgebung:
Művészetek völgye 2011

Nächster Bahnhof: Ajka

Meck-Pomm

Gemeinschaftsprojekte:
http://www.siebenlinden.de/
http://www.tollense-lebenspark.de/


Kultur-Veranstaltungen
http://www.burg-klempenow.de/

Claudia und Lydia Kloy aus Hohenbüssow
http://youtu.be/CBHdVmFIf04


Montag, 13. Juni 2011

Monitor vom 09.09.2010 - Beitrag über Peak-Oil

Weg vom Öl, bevor das Öl weg ist:

Monitor-Sendung über "Peak-Oil", das Ende des (billigen) Öls:
auch der Chefökonom der IEA (Internationale Energie Agentur)
spricht von Peak Oil 2020 (bei unveränderter Nachfrage, aber diese
steigt wegen der Emerging Countries, usw....) und den Gefahren ...

Dienstag, 7. Juni 2011

Landleben

Landlust, Landfrust. Wo das Obst aus dem eigenen Garten kommt, scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch die meisten Städter wissen nicht, was sie auf dem Dorf erwartet.
http://www.zeit.de/2011/23/Landlust-Landfrust


Dienstag, 24. Mai 2011

Do-ocracy

Prinzip: Jede/r tut, was sie oder er kann, für die Dinge, die ihr oder ihm wichtig sind.

Stellenbildung und Weisungssystem:
Wer bekommt die Funktion? - Die Person, die den Job macht.
Wer macht den Job? - Die Person, die sich kümmert.
Wer bestimmt, was gemacht wird? - Jede/r selbst!
Wer bestimmt, was wer macht? - Jede/r nur für sich selbst!

Quelle: Input Verfassungsdiskussion: Tu-o-kratie

Do-ocracy tends to work just as long as our only rule is followed, to be excellent to each other. Further reading: https://www.noisebridge.net/wiki/Do-ocracy

And a little more on this topic: Meritocracy Versus Do-ocracy

Samstag, 14. Mai 2011

Rudi Dutschke


phoenix: Rudi Dutschke - Deutsche Lebensläufe (Video 60 min.)

Drei Schüsse, die die Welt bewegten. Am Gründonnerstag 1968 schießt der 23-jährige Hilfsarbeiter Josef Bachmann den Studentenführer Rudi Dutschke auf der Straße nieder. Elf Jahre später wird Dutschke an den Spätfolgen des Attentats sterben, am Heiligen Abend des Jahres 1979. Für seine Anhänger war er "unser Rudi", Idol und Hoffnungsträger, für seine Hasser die "verlauste Kreatur". Nach seinem Tod spricht der einstige Regierende Bürgermeister von Berlin, Heinrich Albertz, von einem "typisch deutschen Schicksal".

Freitag, 22. April 2011

Balcony Gardening Explained and Extolled

For readers with a balcony, the year of aerial edible gardening is a lovely and inspirational story of a woman who turned the flat roof outside of her bedroom window into a rooftop garden.

In the process of developing her little urban aerial space, she learned about ecology, plants, the cycles of nature and growing her own food. She even turned the experience into a book. Now that's a really fast learning curve...

http://www.treehugger.com/files/2011/04/balcony-garden-growing-time.php

Mittwoch, 20. April 2011

Tim Jackson über die Wirtschaft

Ein grüner Traum: Nachhaltiger Konsum ist dem britischen Professor Tim Jackson nicht genug. Er entwirft die radikale Vision einer Ökonomie, die völlig ohne Wachstum auskommen soll.

Dienstag, 19. April 2011

Lyrik für alle

Seit 1989 arbeitet Lutz Görner an 'Lyrik für alle', einer Sendereihe, die im Januar 1993 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Erst waren es 50 Sendungen, dann sehr bald 150, die nun mittlerweile zum fünften Mal gesendet wurden.

Sonntag, 17. April 2011

Prof. Marianne Gronemeyer

Biographie: http://www.denk-doch-mal.de/node/95

Wichtige Publikationen:

2002 Die Macht der Bedürfnisse. Überfluss und Knappheit
Primus Verlag; ISBN: 3-89678-448-X

2000 Immer wieder neu oder ewig das Gleiche. Innovationsfieber und Wiederholungswahn
Primus Verlag; ISBN: 3-89678-186-3

1997 Lernen mit beschränkter Haftung. Über das Scheitern der Schule
Wissenschaftliche Buchgesellschaft; ISBN: 3-534-80209-8

1996 Das Leben als letzte Gelegenheit. Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit
Primus Verlag; ISBN: 3-89678-503-6

Kriegsspielzeug - schreibt Marianne Gronemeyer - "ist perfekter Ausdruck der Faszination durch den technischen Fortschritt". Es vermittelt die Illusion der Teilhabe an der im Kriegsgerät steckenden geballten Macht und hilft, die Ohnmachtserfahrungen zu kompensieren.

http://www.friedenspaedagogik.de/themen/kriegs_und_gewaltspielzeug/zur_wirkung_von_kriegs_und_gewaltspielzeug/rollenklischees

gefunden unter http://www.alltag-und-krieg.de.tl/Kriegsspielzeug.htm

Freitag, 15. April 2011

Kerzen ohne Palmöl


Kerzen aus regionalen und nachwachsenden Rohstoffen

http://www.biocandela.de/


http://www.grueneerde.com/de/Shop/Wohnaccessoires/Kerzen/all.html
Auswahl: Teelichter aus ölhaltiger Biomasse

http://www.vivanda.de/Kerzen--385d1.html
Auswahl: Öko-Teelichter*

http://www.waschbaer.de/Kerzen--263d.html
Auswahl: Öko-Teelichter*

*Zitat: "Für Öko-Kerzen wird Erdöl nicht angetastet, und der Regenwald wird nicht berührt: Keine Rodung für Palm-Plantagen! Rohstoffe, die als Lebens- oder Futtermittel Verwendung finden könnten, kommen nicht zum Einsatz: Keine Nahrungsmittel-Verknappung, keine Preis-Explosion! Die zertifizierte ölhaltige Biomasse zur Herstellung dieser Kerzen stammt aus Deutschland, z.T. aus dem „Sekundär-Pool“. Ressourcenschonung und CO2-Vermeidung durch kürzeste Transportwege sind überzeugende Argumente und die bessere Idee!"


Kerzen mit Rapswachs
http://stuwa.de/Rapskerzen-Pure-Nature/Zeige-alle-Produkte.html
http://www.shop-014.de/Kerzenhandel-h456-Rapskerzen.html 

Rapswachs zum Selbergießen
http://www.die-kerze.de/kerze/wbc.php?sid=238066de52be&tpl=produktliste.html&rid=124

Kerzen MIT Stearin = Palmöl
keine Links, Suche: Weiße Liste Palmöl

Kerzen MIT Parafin = Erdöl
keine Links


Gute Frage bei Utopia
Welche Kerzen sind ökorrekt?

Ich liebe das Leben

Erinnerungen... an Karneval und an eine Lesung mit Götz Alsmann, bei der ich zwischendurch eingschlafen bin... wunderbar ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=ml0BW_k1pkQ

Dienstag, 12. April 2011

Datenschutz

Was Vorratsdaten über uns verraten
Der Chaos Computer Club nennt Handys "Ortungswanzen". Zu Recht, wie unsere interaktive Grafik zeigt: Die Vorratsdaten des Grünenpolitikers Malte Spitz enthüllen sein Leben.
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz

Facebook. Wenn Klicks gefährlich werden
Seite 2/2: Wer hat die Hoheit über die Daten?
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-03/facebook-onlinemedien?page=2

Bücher
Ilija Trojanow & Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit
http://rainbop.blogspot.com/2011/01/ilija-trojanow-juli-zeh-angriff-auf-die.html

Dienstag, 5. April 2011

Freitag, 1. April 2011

Vegan Guerilla


http://www.veganguerilla.de/

Müll

Dieser „Kontinent“ hat ungenaue Umrisse und eine geschätzte Gesamtfläche von 1,5 bis 3 Millionen km2. Die Dichte des Müllteppichs wird auf etwa 5 kg pro km2 geschätzt, er treibt in einer durchschnittlichen Tiefe von 10 m und man findet Teilchen bis zu einer Tiefe von 30 m.

Quelle: http://www.arte.tv/de/inseln-aus-muell/392,CmC=3701644,view=introduction.html

Weitere Beiträge zum Thema:
http://www.utopia.de/magazin/werner-boote-utopia-fragebogen-tue-immer-noch-zu-wenig-plastic-planet-kunstoffe-plastik?all=

http://www.utopia.de/gruppen/muell-management-recycling-91/diskussion/riesiger-muellwirbel-im-pazifik-5649

http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen

Tod durch Müll:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-01/fs-growth-chris-jordan

Eine "echte" Müllinsel findet sich hier:
http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/203999

Plastikenten im Dienste der Wissenschaft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Friendly_Floatees
http://beachcombersalert.org/

Denkwerk Zukunft

Deklaration: (...)

Wir wollen politisch unabhängige Männer und Frauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und aus unterschiedlichen Berufen und gesellschaftlichen Bereichen - im Denkwerk Zukunft unsere vielfältigen Aktivitäten zur Erneuerung unserer Kultur aufeinander abstimmen, verstärken und dadurch wirkungsvoller werden lassen.

Wir wollen die Risiken, vor allem aber die Chancen abnehmender materieller Wohlstandsmehrung aufzeigen und den Reichtum nicht-materieller Wohlstandsformen bewusst machen.

Wir wollen zeigen, dass unser Gemeinwesen auch ohne die bisherige Dominanz des Materiellen gedeihen und voll funktionsfähig bleiben kann und größerer nicht-materieller Wohlstand sogar ein lebenswerteres Leben ermöglicht. Scheinbarer Verlust kann sich als Gewinn erweisen.

Unser Ziel ist die Erweiterung des derzeit auf Materielles verengten Wohlstandsverständnisses. Wohlstand ist auch Bildung und musische Erziehung, ein vertieftes Verständnis von Natur und Kunst, die breite Entfaltung menschlicher Phantasie und Kreativität, Wissenschaft und Religion.

Nur bei einem solchen Wohlstandsverständnis wird das Leben der Menschen auch noch in Generationen reich und lebenswert sein.

http://www.denkwerkzukunft.de/

Montag, 28. März 2011

Why Resilience Beats Sustainability

Rob Hopkins on Transition in the City (Video)
http://www.treehugger.com/files/2010/12/why-resilience-beats-sustainability-video.php

Das Social Web lebt von einer Minderheit

Das schöne am Web 2.0? Ganz einfach: Jeder kann mitmachen. Doch nur eine Minderheit beteiligt sich aktiv an der Erstellung der Inhalte des Social Webs. Auch diese aktiven Produser (Producer & User) leisten einen sehr unterschiedlichen Beitrag: Die Verteilung ihrer Aktivität folgt einer einfachen mathematischen Formel.

http://www.webosoph.de/2010/05/02/das-social-web-lebt-von-einer-minderheit-%e2%80%93-serie-soziologie-und-typologien-der-web-2-0-nutzer-teil-2-von-7/

Sonntag, 27. März 2011

Hilal Sezgin: "Landleben. Von einer, die raus zog."

Die Publizistin Hilal Sezgin ist von Frankfurt in ein 500-Seelen-Dorf in der Lüneburger Heide gezogen. Dort lebt sie nun mit Schafen, Hühnern und Gänsen und lässt den Blick ins Weite schweifen - nur einer von vielen Genüssen des Landlebens, das die Autorin auf amüsante Weise beschreibt.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1412003/

vegane gesellschaft: buchbesprechung

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Dimidium facti, qui coepit, habet:
sapere aude, incipe.

Wer (erst mal) begonnen hat, hat (damit) schon zur Hälfte gehandelt:
Wage weise zu sein! (Jetzt) fang an!

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude

Dienstag, 22. März 2011

Gender and Climate

The Global Gender and Climate Alliance was launched at the UN Climate Change Conference in Bali in December 2007. The GGCA works to ensure that climate change policies, decision-making, and initiatives at the global, regional, and national levels are gender responsive. The GGCA has grown to include 25 institutions among United Nations and civil society organizations and has been recognized as a unique and effective partnership that is bringing a human face to climate change decision-making and initiatives.
  • Women work two-thirds of the world’s working hours yet receive only 10% of the world’s income.
  • Women own only 1% of the world’s property.
  • Women members of parliament globally average only 17% of all seats.
  • Only 8% of the world’s cabinet ministers are women.
  • Seventy-five percent of the world’s 876 million illiterate adults are women.
  • Worldwide women received 78% of the wages received by men for the same work, although in some regions, they have a better educational background. In some parts of the world, the wage gap between women and men is close to 40%.
  • Of the 550 million low-paid workers in the world, 330 million or 60% are women.
  • According to the best available data approximately 70% of those who live on less than a dollar each day are women.
  • In a sample of 141 countries over the period 1981–2002, it was found that natural disasters (and their subsequent impact) on average kill more women than men or kill women at an earlier age than men.
Sources: Social Watch, 2007 and 2008; Oxfam, 2007; Neumayer and Plümper, 2007; and ILO, 2008.
http://gender-climate.org/wp-content/uploads/docs/publications/A11_ggca_TrainingManualonGenderandClimateChange.pdf

Wind des Wandels

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Chinesisches Original:
时, 墙,车。
dāngbiànhuàdefēngchuīshí, yǒurénhuìzàoqiáng,yǒurénhuìzàofēngchē.

Sonntag, 20. März 2011

Volker Pispers über Klima, Wirtschaft und Wachstum

Best of Mitternachtsspitzen 2009
https://www.youtube.com/watch?v=N_Yqzwe6zYQ

Die Mitternachtsspitzen moderiert von Jürgen Becker werden monatlich auf WDR ausgestrahlt. Immer dabei: Loki und Smoky und Uli aus Deppendorf (Wilfried Schmickler), Jürgen Becker, Herbert Knebel und wechselnde Gäste.


Volker-Pispers-Homepage:
http://www.volkerpispers.de

Samstag, 19. März 2011

urwalder hat sich entfernt

Ein lange Zeit sehr aktives Mitglied der Community hat sich entfernt. Seinen letzten Beitrag konnte ich nicht mehr lesen, weil das Profil von urwalder bereits gelöscht war, als ich mich heute anmeldete.
urwalder war meiner Meinung nach ein sehr wertvolles Mitglied dieser Community. Neben seinen zahlreichen Beiträgen zu den Erneuerbaren Energien und zu Entwicklungen der Elektromobilität hat er sich u.a. stark für eine Verbesserung der Übersichtlichkeit von Utopia eingesetzt (Übersicht aktuelle Beiträge) und er hat auch Neulinge immer wieder an die Hand genommen: Hilfen und Tipps zur Bedienung des neuen Utopia.

Ich finde es sehr schade, dass er jetzt final gegangen ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, riss sein Geduldsfaden, als Beiträge von ihm zensiert* wurden.

Wer seine Blog-Beiträge nachlesen will, kann sie hier finden:
http://unsere-zukunft.xobor.de/f51-Jim-Bobs-Umzug.html

Seine Beiträge in der von ihm gegründeten Gruppe unendlich-viel-energie wurden zum Glück nicht gelöscht. Er ist inaktiver User 38734. [Anmerkung: Die Beiträge der Gruppe haben wir mittlerweile in die Gruppe Erneuerbare Energien integriert.]

Diskussionen zum Spendenaufruf zu Weihnachten (Was-ist-den-werbetreibenden-utopia-wert) und IKEA als neuer Partner von Utopia (IKEA hat sich entschieden) ließen die Gemüter hochkochen. Es kam zu Sperrungen einzelner Profile und zur Zensur* (utopia-krise-2-0-der-exodus-geht-weiter).

Das Utopia Team bezog Stellung:
miteinander-auf-utopia

regeln-fuer-den-umgang-miteinander


Das Grundanliegen von Utopia.de finde ich nach wie vor sehr wichtig.

Jetzt wünsche ich mir, dass das Utopia-Team andere Wege findet im Umgang mit kritischen Stimmen. Utopia braucht die kritischen Stimmen, wenn es die "Vision des globalen Turnaround" ernst meint. Ansonsten bleibt es bei einer grüngefärbten Prosecco-Pseudo-Nachhaltigkeit mit einer Prise Ökostrom. Und das kann mit dem "globalen Turnaround" nicht gemeint sein. Oder etwa doch?

----

*Nachtrag: Der Begriff "Zensur" im Volksmund.
Weiterhin werden oftmals auch Verbote durch natürliche oder juristische Personen als Zensur bezeichnet. Beispiele hierfür sind der Artikel in der Schülerzeitung, der vom Direktor nicht genehmigt wird oder die (freundliche) Aufforderung des Internet-Providers, bestimmte Elemente aus der eigenen Homepage zu entfernen. Im Sinne der juristischen Begriffsdefinition ist dies jedoch keine Zensur, denn weder der Provider noch der Direktor sind der Staat. Und nur dieser kann überhaupt zensieren. 
 

Kommentare (27)  

Freitag, 18. März 2011

Funken jenes Lichtes

Ich glaube, dass wir einen Funken jenes Lichtes in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muss und das unsere schwachen Sinne nur von Ferne ahnen können. Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen, ist unsere höchste Pflicht.

(Goethe)

Japan

Cherry Blossoms (さくらさくら/Sakura Sakura)
https://www.youtube.com/watch?v=jqpFjsMtCb0

Deutsche Übersetzung des Liedes
https://en.wikipedia.org/wiki/Sakura_Sakura

Kirschblüten, Kirschblüten,
In den nahen Feldern und Dörfern
So weit wie wir sehen können.
Ist es ein Nebel oder sind es Wolken?
Duftend in der Morgensonne,
Kirschblüten, Kirschblüten,
Blumen in voller Blüte.

Sonntag, 13. März 2011

Dienstag, 8. März 2011

The Human Footprint



"Sammlung aus dem eigenem Verbrauch" (scroll):
http://www.katharinahohmann.de/seiten/kurator/kurator21.htm

Frauentag

Wikipedia-Seiten in der Kategorie „Matriarchatsforschung“
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Matriarchatsforschung

Heide Göttner-Abendroth
http://de.wikipedia.org/wiki/Heide_G%C3%B6ttner-Abendroth

Sophie Lange
Schwerpunkte: Matronenkult, Frauengeschichte, Kelten- und Römerzeit, altes Brauchtum sowie Sagen und Mythen.
http://www.sophie-lange.de/

The Myth of Matriarchal Prehistory
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Myth_of_Matriarchal_Prehistory

Montag, 28. Februar 2011

The Story of Electronics

Nach den Themen "Stuff", "Cap & Trade", "Bottled Water" und "Cosmetics" hat sich Annie Leonard jetzt dem Thema "Electronics" gewidmet.

http://www.utopia.de/blog/wissen-aendert-das-denken/the-story-of-electronics

Sonntag, 27. Februar 2011

Postwachstumsökonomie - Prof. Niko Paech

Ist eine Gesellschaft ohne Wirtschaftswachstum denkbar und möglich?
Nur mit einem genügsameren Lebensstil und einem anderen Umgang mit Geld!

Gleichheit macht glücklich

Egalitäre Gesellschaften sind nicht nur wirtschaftlich effizienter. Ohne grobe soziale Ungleichheit lässt es sich auch einfach besser leben.

_Ein Kommentar aus der taz_

Donnerstag, 24. Februar 2011

Regeln

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik:
Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

(André Malraux)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Es liegt in unserer Hand

Was wir mit unseren Händen so alles machen können...

... zeigt uns der Künstler Guido Daniele.
http://www.guidodaniele.com/?page_id=8



Kommentare (7)  

Dienstag, 22. Februar 2011

Peer Spirit - Treffen im Kreis

Der "Kreis" oder "Rat" ist eine alte Form, zusammen zu kommen, um respektvoll miteinander zu reden.
Der Kreis kann die Basis schaffen für einen Dialog auf Augenhöhe.

Infos auf englisch:
http://www.peerspirit.com/
http://www.youtube.com/watch?v=cAoEaVCurkg

Basisrichtlinien:
http://www.peerspirit.com/gifts/Circle-Guidelines-German.pdf

Weitere Infos auf deutsch:
http://www.all-in-one-spirit.de/index.htm

In der Transition Town Bewegung finden übrigens die meisten Treffen im Kreis statt:
http://www.transition-initiativen.de/

Kommentare (98) 

Montag, 21. Februar 2011

Fair Wear Foundation

Eine Liste der Firmen, die sich der "fair-wear-Foundation" angeschlossen haben, für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne in der Textilindustrie: http://fairwear.org/?w=fair-wear-brands

Atme

... Du bist online.


Bist Du Dir bewusst, was Du gerade tust?

Kalligraphie von Thich Nhat Hanh.


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Sonntag, 20. Februar 2011

Was kann strategischer Konsum leisten?

Mit unserem eigenen Verhalten tragen wir zur Gestaltung der Gesellschaft bei. Ist es ausreichend, sich nur auf das eigene Verhalten zu konzentrieren?
In welche Bereiche können wir eine Gesellschaft aufteilen? Ich sehe hier neben dem eigenen Verhalten drei übergeordnete Kategorien, die nicht voneinander getrennt sind und die ineinander übergreifen:

1. Bildung, Soziales & Medien – Wissen & Kommunikation
2. Unternehmen & Wirtschaft - Produkte
3. Politik & Gesellschaft – Werte & Gesetze


Bildung, Soziales & Medien – Wissen & Kommunikation

Es fängt mit der Geburt eines Menschen an. Welche Werte können und wollen wir dem kleinen Menschen vermitteln?

Während der Zeit in Kinderkrippe, Kindergarten, Schule und weiterführenden Einrichtungen wie Berufsschule, Fachhochschule und/oder Universität wird der Verstand trainiert und mit Normen und Werten geimpft. In meinen Augen ist es für unsere Zukunft sehr wichtig, den Menschen das Selberdenken zu ermöglichen und sie dazu auszubilden.

Was bislang noch nicht explizit im Lehrplan steht, aber mindestens genauso wichtig ist, ist die Ausbildung der Empathie-Fähigkeit. In Fächern wie Religion, Philosophie oder Ethik wird darüber vielleicht theoretisch gesprochen, entscheidend ist aber auch die bewusste Einübung durch Handlung: z.B. durch Meditation und Dialog.

Die Medien wiederum tragen stark zur Meinungsbildung innerhalb einer Gesellschaft bei. Es ist wichtig, dass sie nicht zur Interessenvertretung von Politik und Wirtschaft werden, sondern sich ihre Unabhängigkeit wahren können, um auch hier wieder die Menschen nicht negativ zu manipulieren. Stichwort: Lobbyismus für gesellschaftsschädigende Praktiken und Zensur in nicht-demokratisch organisierten Ländern.


Unternehmen & Wirtschaft - Produkte

Zu Unternehmen zähle ich alles, was in irgendeiner Form zur Wertschöpfung beiträgt. Das können somit auch sehr wohl Unternehmen sein, die im aktuellen Wirtschaftssystem kein Geld verdienen oder zumindest keinen Gewinn machen.

Inwieweit das aktuelle Wirtschaftssystem als soziale Marktwirtschaft bezeichnet werden kann, sei dahin gestellt. Aktuell werden die Unternehmen wirtschaftlich belohnt, die Produkte möglichst billig herstellen lassen. Discounter verkaufen diese Produkte dann zu niedrigen Preisen und werben damit. Vielleicht sagen sie auch: „Niedrige Preise, aber nicht um jeden Preis“. Vielleicht nicht um jeden Preis, aber doch um fast jeden. Die Produkte von Discountern können nur deshalb so billig sein, weil der Differenzpreis an anderer Stelle bezahlt wird - von Menschen, Tieren und Pflanzen. In vielen Ländern gibt es kaum rechtliche Regelungen zur Einhaltung von Standards von Arbeitsbedingungen, Tierschutz und Umweltschutz.

Derzeit verringert sich die Waldfläche weltweit um jährlich etwa 13 Millionen Hektar, also 130.000 km², das sind 356 km² pro Tag (lt. Wikipedia). Zum Vergleich: Deutschland hat eine Gesamtfläche von 357.111,91 km². Wird tropischer Regenwald abgeholzt gibt es eine große Gefahr der Wüstenbildung. Die Humusschicht ist oft nur sehr dünn, weil in einem intakten tropischen Regenwald tote Biomasse von den lebenden Organismen direkt wieder umgewandelt wird. Dickere Humusschichten können nur in gemäßigteren Breitengraden entstehen.

Es gibt aber auch Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und alternative Geschäftspraktiken entwickeln und sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichten. Auf dieser Plattform sind Hess Natur und Memo beispielhaft vertreten.

Sie müssen sich behaupten gegen Unternehmen, die versuchen, sich durch markige Marketing-Sprüche ein grünes Mäntelchen anzulegen. Denn: Produkte, die nach CSR-Kriterien hergestellt werden, sind meistens teurer als die der großen Konzerne, die diesen Kriterien nicht entsprechen. Und da die meisten Konsumenten nach wie vor in erster Linie die billigen Produkte suchen, müssen die an Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmen aktuell bereit sein, auf einen Teil des möglichen Geschäftes zu verzichten. Das bedarf dann schon einer hohen intrinsischen Motivation der Firmengründer_innen und der Arbeitnehmer_innen.


Politik & Gesellschaft – Werte & Gesetze

Wir leben hier in einer parlamentarischen Demokratie. Es gibt verschiedene Parteien, die verschiedene Werte repräsentieren. Alle vier Jahre wird neu gewählt. Der Bundestag kann Gesetze beschließen, die die vorherigen Bereiche stark beeinflussen.

So trat im Jahre 2000 das Erneuerbare Energien Gesetz in Kraft, das dazu beitrug, den Anteil der Erneuerbaren Energien innerhalb von 9 Jahren auf einen Anteil von bereits 16,3 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2009 zu verdoppeln.



http://www.unendlich-viel-energie.de/ (Grafik-Dossier: 10 Jahre EEG)

Politische Entscheidungen können Rahmenbedingungen für ein nachhaltigeres Wirtschaften schaffen.


Eigenes Verhalten

Wir selbst sind Teil dieser Gesellschaft und somit prägt unser eigenes Verhalten die Gesellschaft, in der wir leben.

Wenn wir nach unserer Ausbildung in die Erwerbstätigkeit gehen, können wir hier bereits ansetzen: In welchem der drei genannten Gesellschafts-Bereiche möchte ich arbeiten? Mit welcher Tätigkeit will ich meinen Lebensunterhalt finanzieren? Wie soll die Unternehmensform aussehen, der ich meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle?

Sobald wir ein Einkommen haben, können wir selbst entscheiden, wie wir unser Geld einsetzen wollen: Brauche ich Status-Symbole? Will ich auf den Malediven Urlaub machen und dort zur weiteren Vermüllung beitragen? Will ich in die regionale Wirtschaft investieren, indem ich auf dem regionalen Öko-Wochenmarkt einkaufe? Jeden Tag aufs Neue gehen wir mit unserem Geld zur Wahl. Wir können dazu beitragen, dass der Anteil der biologischen Produkte über die aktuellen 5% hinauskommt. Und wir können ein Zeichen setzen für den Atomausstieg ( http://www.atomausstiegselbermachen.de/ ). Auch können wir durch Konsum-Verzicht die Nachfrage nach überflüssigen Dingen reduzieren.

Wenn wir neben Job und sozialen Verpflichtungen noch Zeit und Kraft haben, wird die Gesellschaft sicherlich davon profitieren, wenn wir uns in den drei genannten Bereichen zusätzlich engagieren. Und vielleicht entstehen daraus ja wiederum ganz neue Wertschöpfungen und Möglichkeiten, den eigenen Lebensunterhalt sicher zu stellen. Idealerweise verbringen wir unsere tägliche Arbeitszeit ausschließlich mit Tätigkeiten, die zu mehr Nachhaltigkeit auf dieser Erde beitragen...


Fazit

Strategischer Konsum alleine reicht sicherlich nicht aus, um die Ausbeutung bzw. Vernichtung der natürlichen Ressourcen dieser Erde zu verhindern. Es ist aber ein Baustein von vielen kleinen und großen Entscheidungen, die dazu beitragen können.

Ist es ausreichend, sich auf das eigene Verhalten zu konzentrieren?
Ich denke: Ja. Letztlich kann es ja auch gar nicht anders funktionieren. Die einen konzentrieren sich auf den strategischen Konsum inkl. Konsum-Verzicht und stecken damit vielleicht auch andere an. Andere bewegen etwas in den Blöcken Bildung, Wirtschaft und/oder Politik. Und manchen gelingt es, in allen Bereichen gleichermaßen aktiv zu sein. So kann jede und jeder den eigenen Rucksack schultern: für die einen ist er größer, für die anderen kleiner. Was wir uns selbst zutrauen, liegt an uns.

Wir sind die Gesellschaft. Wir sind die Bildung. Wir sind die Wirtschaft. Wir sind die Politik.

Dazu passt dann auch die Frage: Können wir selbst Vorbild sein?


Nachtrag am 18. April 2011: Habe gerade gesehen, dass es einen Artikel von Peter Unfried mit fast gleichlautendem Titel gibt > Was kann strategischer Konsum?

Kommentare (32)  

Reicher werden

Die Soziologin Juliet Schor rechnet mit dem zerstörerischen Wohlstand ab, erklärt dem Staat die Unabhängigkeit und sieht bessere Zeiten kommen.

http://www.zeit.de/2011/07/Juliet-Schor

Meine Landwirtschaft

Die Reform der EU-Agrarpolitik geht uns alle an. Wir wollen dafür gemeinsam Verantwortung übernehmen, Ziele formulieren und durchsetzen, praktische Alternativen finden. Wir wollen mehr Demokratie wagen, in der Landwirtschaft und beim Essen. Die Entscheidungen sind zu wichtig, um sie Lobbyisten zu überlassen. Machen Sie mit!

http://www.meine-landwirtschaft.de/

Freitag, 18. Februar 2011

oeko-fair.de

Das Portal zum fairen und ökologischen Handel(n) 
http://www.oeko-fair.de/

Mittwoch, 16. Februar 2011

Centennial Light

Das Centennial Light (englisch hundertjähriges Licht) gilt als die langlebigste Glühlampe der Welt. Sie befindet sich in der Feuerwache der Stadt Livermore nahe San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien. http://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light


Stichwortgeber: Kaufen für die Müllhalde
http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-3700234.html

Montag, 14. Februar 2011

Gedächtnis. Die Natur des Erinnerns.

Im Vorwort des Buches "Gedächtnis" vonLarry R. Squire und Eric R. Kandel (Nobelpreisträger) steht:

"Wir sind,wer wir sind,weil wir uns an das erinnern können,was wir gedacht haben.Wie wir in den folgenden Kapiteln zeigen möchten,verdanken wir jeden Gedanken, den wir haben, jedes Wort, das wir sprechen, jede Handlung, die wir ausführen-sogar unser Gefühl für uns selbst und unsere Verbundenheit mit anderen-, unserem Gedächtnis, der Fähigkeit unseres Gehirns, unsere Erfahrungen aufzuzeichnen und zu speichern. Erinnerungen sind der Kitt,der unser geistiges Leben zusammenhält, das Gerüst, das unsere persönliche Geschichte trägt, und sie sind es, die uns ermöglichen, im Laufe des Lebens zu wachsen und uns zu verändern."

Und:"In den letzten beiden Jahrzehnten hat eine Revolution stattgefunden,was unser Verständnis des Gedächtnisses und jener Vorgänge angeht, die ablaufen, wenn wir lernen und uns erinnern."

Das Buch Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes. wurde verfilmt. Hier der Trailer:



Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_R._Kandel